Kaminabend 2014 – Einblicke in mögliche Masterarbeitsthemen

Am 18. Oktober lud der Verein für Nonprofit-Management  zum traditionellen Kaminabend ein. In der Caprivi-Lounge fanden sich die derzeitigen Studenten des Masterprogramms „Management in Nonprofit-Organisationen“ zusammen, um Einblicke in mögliche Masterarbeitsthemen zu bekommen. Neben einem Masterabsolventen, der seine Abschlussarbeit vorstellte, kamen auch einige gemeinnützige Träger der Region. So bekamen die Studenten nicht nur Einblicke in eine Masterarbeit, sondern auch Vorschläge für zukünftige Themen einer Abschlussarbeit.

Eröffnet wurde der Abend durch den Masterabsolventen Rachide Tennin, der seine Masterarbeit mit dem Thema „role and impact of NGO´s in basic education in Togo“ vorstellte. Neben der Präsentation von Inhalten und Ergebnissen seiner Abschlussarbeit, gab Rachide Tennin hilfreiche persönliche Tipps für die Bearbeitung von Masterarbeiten.

Aus dem kulturellen Bereich stellte sich das Museum Industriekultur Osnabrück vor. Der soziale Bereich war vertreten durch die Heilpädagogische Hilfe und die Hilfe für hörgeschädigte Menschen, die AWO und die Diakonie Münster. Dadurch konnten viele spannende Punkte zusammengetragen werden, die zu einer Abschlussarbeit führen könnten.

Nach den Vorträgen kam es zu einer netten Gesprächsrunde zwischen Studenten, Absolventen und Trägern, wo in gemütlicher Atmosphäre weitere Ideen ausgetauscht und Fragen gestellt werden konnten.

Der VNPM dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kaminabends. Ein besonderer Dank gilt den Referenten und Referentinnen für die informativen und interessanten Vorträge.

 

 

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Präsentation eines Gastredners

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Studenten und Interessierte der Veranstaltung

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Infomaterialien zu möglichen Masterarbeitsthemen

 

 

Blockwochenexkursion: Entwicklungszusammenarbeit in Köln /Bonn

Vom 3. – 7. November machten sich einige Studierende des  Masterstudiengangs Management in Nonprofit Organisationen auf den Weg in die alte Bundeshauptstadt um wichtige Akteure im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit kennenzulernen.

Während der fünf Tage gewährten das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, CARE (die mit dem CARE-Paket), die Welthungerhilfe und der entwicklungspolitische Verband VENRO den Studierenden einen Einblick in ihre tägliche Arbeit und standen auch bei kritischen Fragen Rede und Antwort.

Beim BMZ sprach Marita Steinke, zuständig für den Bereich Menschenrechte und Good Governance, über die Leitprinzipien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Obwohl die Lage und Gebäude des Ministeriums in Bonn längst nicht so prominent und prunkvoll sind wie bei seinem Bruder, dem Auswärtigen Amt in Berlin, konnte die Institution mit Kompetenz, Geduld und einem fairen Gespräch auf Augenhöhe punkten. Zusätzlich durfte man sich noch privat eindecken, u. a. mit Fairtrade-Kaffee, praktischen Handyputzern, einer riesigen Weltkarte und wunderschönen blauen Regenschirme.

Mit all diesen schönen Sachen im Gepäck ging es weiter zum Gespräch bei CARE, die uns sehr nett und herzlich empfangen haben. Dort standen vor allem die Geschichte und die Erfolgskennzahlen des Vereins im Fokus des Gesprächs.

Bei der Welthungerhilfe ging es um ganz vielfältige Themen: gesellschaftliche Teilhabe, Advocacy und um die Frage wie der Verein sich eine möglichst große Unabhängigkeit erhalten kann. Nicht zuletzt erhielt man einen guten Eindruck davon wie ein traditionsreicher Verein sich immer wieder neu erfinden kann und innovativ bleibt. Zuletzt mit der Lemonface Challenge, die die WHH zusammen mit Ytitty über YouTube ins Leben gerufen hat und ähnlich wie die Icebucket Challenge von ALS funktioniert.

Zuletzt stand ein Besuch bei VENRO an. In seiner Rolle als entwicklungspolitischer Verband, der Einzelorganisationen vernetzt, wurde in dem Gespräch die Wichtigkeit von Kohäsion betont: Wer kann Mitglied werden; Was sind die Aufnahmebedingungen für eine Mitgliedschaft; Wie stellt man eine Kommunikation unter den Mitgliedern sicher? Dabei wurde klar, Koordination ist alles.

Neben den Exkursionsbesuchen wurden noch viele weitere kulturelle Angebote genutzt: ein ökologischer Stadtrundgang, ein Besuch im Museum Ludwig, eine ausführliche Führung rund um und durch den Kölner Dom sowie einem Besuch in einem traditionellen Kölner Brauhaus, das als eines der letzten sein Bier noch selbst braut. Alles in allem eine gelungene Exkursion, von der nicht nur die DAAD-Stipendiaten profitierten, sondern alle Studierende: es konnten neue Kontakte geknüpft werden (sowohl untereinander als auch zu den Organisationen), und einen guten Eindruck von der praktischen Seite der gelehrten Studieninhalte bekommen konnte.

 


 

 

Exkursion nach Hamburg – Ein Rückblick

Gruppenfoto

Am 17. Oktober machten einige Mitglieder des VNPM eine Exkursion nach Hamburg, um dort Nonprofit-Organisationen kennenzulernen und das Netzwerk des Vereins weiter auszubauen.

Als erste Nonprofit-Organisation stand Greenpeace auf dem Programm. Die Mitglieder kamen dort in den Genuss der aktuellen Ausstellung und eines Expertenvortrags zum Thema Fundraising. Sie konnten alle ihre Fragen loswerden und so einen ganz neuen Einblick in die Arbeitsweisen von Greenpeace erlangen.

Als zweiter Programmpunkt wurde das Bürgerhaus Bornheide besucht. Dort erfuhren die Mitglieder vom Einrichtungsleiter vieles über den Stadtteil Osdorfer Born, die Entstehung des Bürgerhauses und die verschiedenen Arbeitsbereiche. Der Leiter ging auf alle Fragen der Mitglieder ein und lieferte so ein umfassendes, sehr detailreiches Bild über die Arbeit in einer sozialen Organisation. Am Ende des Tages besichtigten Sie noch die verschiedenen Häuser.

An dieser Stelle möchte sich der VNPM nochmals bei Greenpeace und dem Bürgerhaus Bornheide für die investierte Zeit und Mühe bedanken!