Berlin Exkursion – Vielseitig und spannend

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Viele neue Eindrücke, interessante Denkanstöße und spannende Menschen – so fassen die MANPOs die diesjährige Exkursion nach Berlin im Mai zusammen. Anfang Mai besuchten die Studierenden des zweiten Semesters eine Woche lang die Hauptstadt, die sich bei strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite zeigte. Auf dem Programm standen der Besuch zahlreicher Nonprofit-Organisationen und der Austausch mit Berliner Studierenden und Alumni.

Am Montagnachmittag ging es nach der Ankunft im Hostel direkt los zur ersten Organisation. Phineo gewährte nicht nur spannende Einblicke in das Thema Wirkungsmessung, sondern auch einen guten Ausblick auf den Berliner Dom von der eigenen Dachterrasse. Diese wurde direkt für das Gruppen-Fotoshooting genutzt. Gestärkt wurde sich anschließend bei einem leckeren arabischen Abendessen, das – wie erwartet – reichlich und sehr lecker war.

Am Dienstagmorgen zeigte das Social Impact Lab, wie ein eigenes Social Start Up erfolgreich gegründet werden kann. Eine gute Ergänzung dazu war der anschließende Besuch bei Betterplace. Als Betreiber der größten deutschen Online-Spendenplattform berichteten die Referenten, wie die Digitalisierung bestmöglich genutzt werden kann, um möglichst viele Unterstützer für die eigenen Ideen zu finden. Die dabei gewonnen Eindrücke lieferten viel Gesprächsstoff für den Austausch mit MANPO-Alumni und Berliner Studierenden des Studiengangs Public Governance und Nonprofit Management, der am Dienstagabend stattfand. Eingeleitet wurde der Austausch durch einen Vortrag in der Fröbel gGmbH für Bildung und Erziehung. Danach bot das gemeinsame Abendessen eine gute Gelegenheit des Vernetzens, bei dem noch bis in den späten Abend hinein angeregt über die aktuellen Themen der Nonprofit-Welt diskutiert wurde.

Das Thema Entwicklungszusammenarbeit ist den MANPOs besonders wichtig – dementsprechend war der Mittwoch für viele ein Highlight. Zuerst wurden die MANPOs in der GIZ empfangen und durften sich auf einen spannenden Vortrag über internationale Zusammenarbeit freuen. Darüber hinaus erhielten sie interessante Einblicke in die Arbeit des United Nation Global Compact – ein Multi-Stakeholder Netzwerk für nachhaltige Weltwirtschaft. Anschließend besuchten die Studierenden Brot für die Welt, das als weltweit tätiges Hilfswerk nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherung leistet, sondern sich darüber hinaus auch für Bildung, Gesundheit und weitere Themen einsetzt.

International gestaltete sich auch der Donnerstag. Am Morgen gab Human Rights Watch Einblicke in die Herausforderungen, die beim weltweiten Schutz von Menschenrechten bestehen. Durch Recherche und Berichterstattung publiziert die Organisation Menschenrechtsverletzungen und nimmt so Einfluss auf politische Entscheidungsträger. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen auch Reporter ohne Grenzen, die durch Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit auf weltweite Verstöße gegen Presse- und Informationsfreiheit aufmerksam machen. Bei ihnen waren die MANPOs am Nachmittag zu Gast. Da Donnerstag bereits der letzte Abend war, ließen die MANPOs die Exkursion bei einem gemeinsamen indischen Abendessen noch einmal Revue passieren.

Bevor sie Freitag jedoch die Rückfahrt nach Osnabrück antraten, stand noch ein letzter Besuch auf dem Programm: Transparency International berichtete von seiner Arbeit zum Thema Korruptions-Bekämpfung und gab Einblicke in die vielseitige Arbeit einer international aufgestellten Organisation. Somit endete die Exkursion mit einem spannenden und aktuellen Vortrag.

Die große Bandbreite an Nonprofit-Organisationen und Themen hat den Teilnehmenden insgesamt viele neue Perspektiven eröffnet. An dieser Stelle möchten wir uns deshalb herzlich bei allen Teilnehmenden und Vortragenden der Organisationen für ihr Engagement und ihre Zeit bedanken!